| SHV/CNA trifft Landesrat Thomas Widmann |
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Eine Delegation der Südtiroler Vereinigung der Handwerker und Kleinunternehmen (SHV/CNA), angeführt von Präsident Arrigo Simoni, traf sich zum ersten Mal mit dem neuen Landesrat für Wirtschaft, Dr. Thomas Widmann, zu einem ausführlichen Gespräch. Beim Treffen ging es aber nicht nur ums gegenseitige Kennen lernen, sondern man besprach auch die aktuelle Wirtschaftskrise und deren Auswirkungen auf Südtirol, die diesbezüglichen Vorschläge der SHV und die möglichen Gegenmaßnahmen, die der Landesrat der Landesregierung demnächst unterbreiten will.
Landesrat Widmann erläuterte einige der Vorschläge, die er der Landesregierung unterbreiten wolle: Erhöhung der Kapitalbeiträge bei Investitionen sowie deren Maximalbeträge, 55 Millionen Euro in den Rotationsfonds, zusätzliche Förderung der Ausbildung und Beratung für krisengeschüttelte Unternehmen und Branchen, zusätzliche Dotierung des Risikofonds der Bürgschaftsgenossenschaften. Auch bei den anderen von der SHV vorgebrachten Angelegenheiten, wie z.B. bei den Gewerbeniederlassungen, wolle man eine optimale Zusammenarbeit anpeilen, waren sich Landesrat und SHV-Vertreter einig. „Ein sehr freundschaftliches und offenes Gespräch, Landesrat Thomas Widmann kennt die Realität der Unternehmen, das erleichtert jede Kommunikation,“ kommentierten Präsident Arrigo Simoni und Vizepräsidentin Karin Neulichedl den Ausgang des Treffens. Der Delegation gehörten außerdem noch die Ausschussmitglieder Platter Anton, Giulio Baldo, Nerio Lazzarotto und Direktor Giuseppe Salvadori an. |










Die SHV-Vertreter betonten, wie derzeit vor allem der Gütertransport und das Güter produzierende Gewerbe leide, aber auch das Bau- und Baunebengewerbe bekomme jetzt schon die Krise zu spüren. Zwar seien die meisten Südtiroler Handwerker und Kleinunternehmer noch nicht in der zum Teil dramatischen Lage, in der sich viele ihrer norditalienischen Kollegen befänden, aber die Anzeichen stünden klar auf Abschwung. Sie schlugen unter anderem vor, die Bürgschaftsgenossenschaften massiv zu unterstützen, um den in Schwierigkeiten geratenen Unternehmen zu helfen, diese Krisensituation zu überbrücken. Außerdem sollten kleine Arbeiten ausgeschrieben werden, das Land solle schneller auszahlen, Sanierungsarbeiten im öffentlichen und privaten Bereich sollten gefördert werden. Bürokratie soll abgebaut werden, was aber nicht nur eine Antikrisenmaßnahme sein sollte, sondern allgemein ein Prinzip für eine gut funktionierende Wirtschaft.







