Fidimpresa hat am 06. Mai den neuen Haushalt vorgestellt. Seit im Jahre 2007 Artisanfidi zu Fidimpresa umgewandelt worden ist, ist dies nun schon der dritte Abschluss. Er weist auf einen neuen Weg der Politik zur Unterstützung von kleinen und ganz kleinen Unternehmen. Im Laufe des Jahres 2009 sind die Anfragen um Kreditabsicherungen exponentiell angestiegen. Die Wirtschaftskrise und die Schwierigkeiten der Banken bei der Gewährung von Krediten, die Verlängerung der Zahlungszeiten seitens der Auftraggeber, die in der Folge zu einem starken Anwachsen des Bedürfnisses an Liquidität der Firmen geführt hat, hat die Firmen, die Mitglied von Fidimpresa sind, zu einer vermehrte Inanspruchnahme der Dienstleistungen der Genossenschaft geführt. Fidimpresa hat fast alle Anforderungen erfüllen können. Dies war nur dank der großen Beiträge, die das Land zu Unterstützung der Garantiegenossenschaft gewährt hat, möglich. Ein weiteres neues Element war der konkrete Start einer Plattform zwischen allen Garantiegenossenschaften, die die verschiedenen Anfragen überprüft und kontrolliert hat, ob diese den Bestimmungen des Landes entsprechen und schließlich Bürgschaften über 80 % ausgegeben hat.
Die Struktur von Fidimpresa hat sich bewährt und der Verwaltungsrat hat viel gearbeitet. Es wurden 108 Anfragen angenommen (2008 waren es 63), die einen Gesamtbetrag von € 6.111.269.- ausmachen (2008 waren es €.2.812.104.-), davon sind €. 2.840.000.- Bürgschaften für Betriebe die sich in einer Krisensituation befinden. Im Laufe des Jahres sind effektiv € 46.822.- in Anspruch genommen worden. Dies bedeutet einen Zuwachs von € 40.517.-. Prozentuell jedoch machen die Zahlungsunfähigkeiten weniger als 1% aus (0,64%). Das Wachstum von Fidimpresa war in den letzten Jahren konstant. 2009 hat es einen weiteren starken Zuwachs gegeben.
Am 31.12.2009 betrugen die Bürgschaften insgesamt € 6.575,093.- Das Verhältnis zwischen Bürgschaften und Garantiefonds ist äußerst positiv und entspricht 33,11%. Wenn wir jedoch berücksichtigen, dass entsprechend den Bestimmungen des Landes Beiträge auf Verluste vorgesehen sind, entspricht die Zahlungsfähigkeit von Fidimpresa 101%.Es war für alle Garantiegenossenschaften ein schweres Jahr und alle mussten die Bürgschaften für die eigenen Mitglieder stark erhöhen. Fidimpresa spielt heute eine wichtige Rolle. Bei einem Gesamtvolumen von fast 40 Millionen an Bürgschaften hat Fidimpresa Bürgschaften über € 6.111.000.- ausgestellt. Dies entspricht 16%. (vgl. die Grafik)
Im Jahre 2009 hat Fidimpresa schließlich seitens des Landes Beiträge für den Risikofonds von € 551.173.48.- erhalten. Hiervon sind € 500.000.- ein außerordentlicher Beitrag, € 26.173,48.- ein Beitrag für eingefahrene Verluste und €. 25.000.- ein Beitrag zur Ergänzung der von den Mitgliedern einbezahlten Quoten. Man muss außerdem berücksichtigen, dass € 351.989.98.- in den ersten Monaten des Jahres 2010 einkassiert worden sind und die restlichen Beträge in den kommenden Monaten einkassiert werden.Weitere wichtige Neuigkeit ist das bedeutende Anwachsen des Gewinns, der auf Sekretariatsgebühren zurückzuführen ist und der die fallenden Werte der Aktien ausgeglichen hat. Am 31.12.2009 hatten wir 437 Mitglieder (+59) und der Fond für Bürgschaften beläuft sich auf € 1.370.660.-
Für das Jahr 2010 erwarten wir einen ähnlichen Verlauf wie im letzten Jahr. Sollte jedoch die Krise weiterhin anhalten werden die Rückstände weiter anwachsen. Außerdem wird in diesem Jahr Confidi GmbH tätig. Es handelt sich dabei um ein Konsortium zwischen allen Garantiegenossenschaften unserer Region. In der Folge ergeben sich natürlich weitere Sicherheiten für Rückbürgschaften.