HAUSHALTSGESETZ: 55% ABSETZBETRAG IN FRAGE GESTELLT PDF Drucken E-Mail

DER PRÄSIDENT DER SHV/CNA SCHREIBT AN DIE PARLAMENTARIER
Die Regierung bereitet zur Zeit das neue Haushaltsgesetz vor. In diesem Jahr allerdings wurde die Bestimmung, die bei Baumaßnahmen für Energieeinsparungen die Möglichkeit vorsieht, 55% der Ausgaben bei der Steuerklärung geltend zu machen, nicht wieder eingefügt.

/files/2010 Detrazione d'imposta 55%(1).pdf

Sollte dies so bleiben, würde mit einem Mal der Prozess unterbrochen, der es in den letzten drei Jahren ermöglicht hat, Investitionen von fast acht Milliarden Euro für thermische Wiedergewinnung von Gebäuden, Solarpaneele, Kondensheizkessel, neue Fenster und effiziente Anlagen zu tätigen. Hinter den 600.000 Ansuchen steht die Arbeit von tausenden kleinen Unternehmen, die in Zeiten einer großen Wirtschaftskrise, vielen Menschen eine sichere Arbeit geboten haben. In Italien ist ein neuer Industriezweig entstanden, der erste Erfolge zeigt und der es uns ermöglicht, nicht immer nur auf teure Importe zurückgreifen zu müssen.
In den nächsten Wochen soll eine neue Studie der ENEA-CRESME veröffentlicht werden, die nachweist, dass die Unterstützungsmaßnahmen einen Zuwachs des Staatshaushalts ermöglicht haben. Die geringeren Einnahmen durch die Steuerbegünstigungen werden durch die höheren Einnahmen im Bereiche der Steuern auf Investitionen und durch die geringere Steuerhinterziehung, die diese Maßnahmen mit sich gebracht haben, ausgeglichen.
Aus diesem Grunde hat der Präsident der SHV-CNA Claudio Corrarati zur Feder gegriffen und den Parlamentariern unserer Region einen Brief geschrieben, in dem er fordert, dass sie sich für die Neuauflage des Steuerabzuges von 55% einsetzen. Diese Bestimmung sollte dann auch endgültig bestehen bleiben. Das Streichen dieser Bestimmungen stellt auch den Fortbestand des Klimahaus-Projektes in Frage. Dieses Projekt ist nicht nur in Südtirol bekannt. Es ist Spitzenprojekt, welches auch im Rest Italiens und im Ausland Früchte trägt. Die mangelnde Neuauflage dieser Bestimmung führt zu negativen Folgen auch für die Landesverwaltung. Wir werden von ihr eine direkte Unterstützung der umweltfreundlichen Investitionen der Bürger und der Unternehmen fordern müssen.

 
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