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Europafinale der Unternehmenssimulation
Grosser Erfolg für das Südtiroler Team beim European Business Game
Restyle, das von 4 Brixner Schülerinnen realisierte “Unternehmen”, hat beim Europafinale des Projektes Enterprise – European Business Game am 2. Juli in Limoges/Frankreich den 2. Platz belegt.
Evi Agreiter, Manuela Gasser, Carmen Mur und Stephanie Senn hatten die Idee eines Unternehmens entwickelt, das in Zusammenarbeit mit einigen Sozialgenossenschaften die Produktion einer Serie von Hand- und Tragtaschen aus recycelten Plastik herstellt.
Sowohl der soziale Aspekt als auch die Nachhaltigkeit des Projektes trugen dazu bei, dass die Mädchen der HOB „Lewitt“ den Sonderpreis der Jury “Coupe de coeur” (der französische Ausdruck für den Trostpreis des Zweitplazierten) erhielten.
Ein vollständiger und überzeugender Business Plan und eine Vorstellung des Unternehmens, die rythmische und humorvolle Elemente mit professionell vorgetragenen technischen und kaufmännischen Erläuterungen abwechselte, begeisterten die zahlreichen Anwesenden, darunter den Präsidenten der Region Limousin und einige Vertreter der lokalen Wirtschaft und Banken.
Den ersten Platz eroberte das Projekt eines elektronischen Menüs, verwirklicht vom Team aus Dänemark, einem Land, wo das Projekt EBG in das Unterrichtsprogramm des Faches Betriebswirtschaft eingebaut ist.
Die internationale Jury, in der Südtirol von Barbara Moroder von der Handelskammer Bozen vertreten war, hatte insgesamt 11 Projekte aus England, Schottland, Italien, Färöer Inseln, Tschechische Republik, Slovakei, Kroatien, Frankreich, Grönland und Dänemark zu bewerten.
Am Finale haben 11 Delegationen teilgenommen, von Seiten des Gastgebers – in diesem Fall die Region Limousin, vor zwei Jahren war Südtirol an der Reihe gewesen – eine Gelegenheit, eine Woche lang den Gästen die wirtschaftlichen und kulturellen Aspekte des Landes vorzustellen. Die Südtiroler Delegation war schon am 27. Juni angereist und kehrte am 3. Juli zurück.
Sichtlich zufrieden der Präsident der SHV/CNA Claudio Corrarati: “Das Zusammenspiel zwischen Europäischen Sozialfonds/Südtirol, der das Projekt finanziert, der SHV/CNA mittels ihrer Fortbildungskörperschaft ECIPA und den Südtiroler Oberschulen hat das gesteckte Ziel erreicht: die Verbreitung der Unternehmenskultur unter den Südtiroler SchülerInnen und die Förderung der Zusammenarbeit Schule/Wirtschaft. Man bedenke, dass das Südtiroler Team sich mit Ländern zu konfrontieren hatte, wo das Business Game nicht auf freiwilliger Basis durchgeführt wird wie bei uns, sondern im Schulprogramm enthalten ist. Also, ein umso größeres Kompliment an die erfolgreichen Schülerinnen und an ihre Lehrer, die mit Leidenschaft und innovativem Geist mitgemacht haben.” |