SHV/CNA-PRÄSIDENT CORRARATI TRIFFT LANDESHAUPTMANN DURNWALDER PDF Drucken E-Mail

Zwei Jahre nach dem ersten Antrittsbesuch bei Landeshauptmann Luis Durnwalder, hat sich gestern SHV-Präsident Claudio Corrarati erneut zu einer Stippvisite beim obersten Landespolitiker begeben.

In freundschaftlicher Athmosphäre brachte Corrarati eine kurze Zusammenfassung der Initiativen und Ergebnisse seiner Präsidentschaft der letzten 2 Jahren auf den Punkt: Zusammenarbeit und Gedankenaustausch mit der Landesregierung sind verstärkt worden, Probleme und Erwartungen der Handwerks- und Kleinbetriebe wurden mehr in den Vordergrund der öffentlichen Meinung gerückt , einige neue Gruppierungen, wie die des Junghandwerks und der SHV-World (von Ausländern gegründete Unternehmen) haben zum Wachstum der Mitgliederzahl beigetragen, einige Initiativen sind zukunftsweisend wie das SHV-Projekt CNA Green oder die Genossenschaft Gest, deren über 50 Mitglieder Bauarbeiten und Dienstleistungen zur allumfassenden Instandhaltung von Gebäuden anbietet. Corrarati hob auch das sehr gute Rating hervor, das die Bürgschaftsgenossenschaft der SHV/CNA in die demnächst anstehende Fusion mitbringt, nach 3 harten Jahren der globalen Finanzkrise gar keine Selbstverständlichkeit, wie die Ratings anderer Garantiegenossenschaften beweisen.

Im Laufe des Gesprächs verwies der Landeshauptmann auf die besondere Aufmerksamkeit, die die Landesregierung der Wirtschaft widme: gerade in Krisenzeiten seien Maßnahmen wie die Aufstockung des Rotationsfonds sowie die zusätzliche IRAP-Herabsetzung konkrete Hilfestellungen für die Betriebe. Seiner Ansicht nach müssen sich auch die Kleinunternehmen vermehrt der Innovation und dem Export zuwenden, deswegen ziele man auf einen öffentlich getragenen Technologiepark. Derselben Meinung waren auch die SHV-Vertreter, die darauf hinwiesen, dass man vermehrt auf die Kooperation setzen müsse, um diese Ziele zu erreichen.

Dass die SHV/CNA - und mit ihr der Verein der Wirtschaftsverbände Confesercenti, Legabund und Confcoop - auch einen beachtlichen Teil der Südtiroler Wirtschaft vertreten, wurde vom Landeshauptmann anerkannt, und damit auch ihr Anspruch, bei den für die Wirtschaft wichtigen Gremien (wie z. B. im Laborfonds) dabei zu sein.

Die Lage ist derzeit nicht leicht, aber wie bisher zusammenarbeiten und sich offen konfrontieren ist gewiss der richtige Weg, um die Schwierigkeiten zu meistern, darüber waren sich am Ende der Landeshauptmann und der SHV-Präsident einig.

 
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