FITA CNA/SHV: KEINE VORBEHALTE GEGEN EINEN STILLSTAND DES WARENTRANSPORTES PDF Drucken E-Mail

FITA CNA/SHV: KEINE VORBEHALTE GEGEN EINEN STILLSTAND DES WARENTRANSPORTES – ZUVOR JEDOCH WOLLEN WIR SEHEN, OB DIE GEGENSEITE BEREIT IST, UNS ENTGEGENZUKOMMEN
Sollte es wichtige Neuigkeiten geben, werden wir im Jänner die Landesversammlung unserer Mitglieder einberufen.
Die CNA/SHV FITA hat mit dem Industriellenverband und der CONFETRA Verhandlungen aufgenommen, um für die gestiegenen Betriebskosten (Verwaltungskosten, Diesel und Autobahngebühren) einen Ausgleich zu erhalten.

Es ist dies eine ernsthafte Alternative zu den bisher fehlgeschlagenen Versuchen und Anstrengungen.
Die CNA FITA ist der Meinung, dass der Versuch auf 40% der Kosten einen Ausgleich zu erhalten, ein guter Grund ist, jegliche Entscheidung über eine Blockade im Transportwesen um 30 Tage aufzuschieben.
Als Antwort auf die polemischen Aussendungen der anderen Vereinigungen der Transportunternehmen unterstreicht die CNA FITA nie behauptet zu haben, dass sie nicht einen Transportstillstand mitmachen wolle, sollte er sich als unumgänglich und dramatisch notwendig erweisen.
Die CNA FITA hat also keine Vorbehalte gegen einen Stillstand, beharrt jedoch - angesichts der Gesprächsbereitschaft der Gegenseite - mit Mut auf ihrem Standpunkt, dass sie alles daran setzen wird, um sofortige und konkrete Lösungen zu finden, die miteinander und nicht gegeneinander ausgehandelt werden und die dazu führen, extreme Kampfmaßnahmen zu vermeiden. Ein Transportstillstand bedeutet de facto eine Niederlage, das Versagen unserer Vertreter und des Dialogs. Es wäre letztlich eine Verzweiflungsaktion der gesamten Kategorie.
Die CNA FITA möchte sofort mit den Auftraggebern konkrete Ergebnisse erreichen. Sollte dies nicht möglich sein, werden wir uns für einen Stillstand aussprechen oder werden - allerdings mit unseren Bedingungen und einer eigenen Plattform - an den bereits angekündigten Initiativen teilnehmen. Seit Monaten hat die CNA FITA drei wesentliche Forderungen gestellt: Diesel, Autobahngebühren und Zugang zum Beruf.
Die CNA FITA hat UNATRANS nie verlassen und hat die gewerkschaftliche Einheit der Transportunternehmen nie gebrochen. Wir haben allerdings Bedingungen gestellt und einige klare Forderungen gestellt. In Erwartung einer Klärung haben wir mit unseren Einschätzungen und Reaktionen zurückgehalten.
Die Misserfolge, die unsere Kategorie in den letzten Jahren gekennzeichnet haben, und die daraus folgende Verzweiflung der Autotransporteure dürfen nicht dazu führen, dass wir die wahren Ziele unserer Kategorie aus den Augen verlieren: Wir müssen wieder konkurrenzfähig werden und nicht nur unsere Gegenwart retten, sondern auch an die Zukunft unserer Kinder denken.
Deswegen unterstreicht die CNA FITA, dass eine Öffnung vonseiten der Auftraggeber in Zeiten wie diesen, in denen die Märkte zusammenbrechen, die Börsen Milliardenverluste einfahren, die Zinsen auf Staatsanleihen bis auf sechs Prozent angestiegen sind und wir wirtschaftlich immer weiter absinken, vielleicht bessere Ergebnisse mit sich bringt als ein Streik ohne Ende, welcher letztlich die Gefahr einer Riesenenttäuschung mit sich bringt.

 
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